Wanderung von Obereschenbach auf den Sodenberg

Anfahrt:

Aus Richtung Westen kommend, lohnt sich, sofern man etwas extra Zeit mitbringt, ein Zwischenstopp in Lohr am Main. Die schöne Altstadt mit der Fußgängerzone lädt zu einem kleinen Rundgang ein.

Die eigentliche Wanderung

In Obereschenbach (Stadtteil von Hammelburg) angekommen, sucht man sich eine Parkmöglichkeit im Bereich des in die Bundesstraße mündenden Feldweges, von wo aus die Wanderung auch startet.

Bergauf durch Felder und Wiesen gehend, erreicht man nach kurzem Anstieg eine schön gelegene Bank, von wo aus sich eine nette Aussicht auf Obereschenbach bietet. Im Anschluss wandert man durch einen Laubwald weiter bergan, bis man in der Höhe eine heideartige Landschaft betritt. Der Weg durch den Wald läuft sich nicht nur auf Grund des Schattens und der Kühle gut, sondern auch auf Grund es weichen Bodens, Dank des vielen Laubs aus den Vorjahren.

Nachdem man den Wald verlassen hat, beeindrucken die vielfältigen Blumen am Wegesrand; so müssen Wiesen früher wohl nahezu überall ausgesehen haben, bevor sie „todgedüngt“ wurden. Hier droht ihnen diese Gefahr nicht, ist doch der Sodenberg ein Naturschutzgebiet.

Nach wenigen Metern sieht man in einer Wiese das „Giselakreuz“ und ein Schild mit der romantischen, jedoch auch traurigen Geschichte, die zur Errichtung des Kreuzes geführt haben soll.

Weiter geht es auf den Vorgipfel des Sodenberges von wo aus man einen herrlichen Rundblick geniesst. Der Rhönklub errichtete hier schon vor über 100 Jahren eine Gedenkstätte und sorgt für deren Instandhaltung.

Das nächste Ziel ist der vollständig bewaldete Sodenberg. Wer möchte kann die kleine Kapelle am Rande des ehemaligen Basaltabbaukraters besuchen. Der Weg dahin ist schmal und teilweise verwildert, aber zumindest ohne Probleme zu finden. Anders sieht es aus, wenn man von der Kapelle hinab zur Schutzhütte steigen möchte. Der in der Karte eingezeichnete Weg ist nahezu unsichtbar, so dass es sehr wahrscheinlich ist, dass man sich irgendwann seinen eigenen Weg bahnen muss. Dies ist nicht nur auf Grund des Naturschutzgebietes nicht sinnvoll, sondern auch, weil der Weg steil ist und der Boden voller Äste liegt. Daher empfehle ich sehr, dies nicht zu versuchen, sondern einen gewissen Umweg Richtung Süden in Kauf zu nehmen, um auf guten Wegen die Schutzhütte zu erreichen.

In der Nähe der Schutzhütte empfiehlt sich ein kurzer Abstecher zu einer Abrißkante, von wo aus man einen schönen Blick Richtung Norden hat. An dieser Stelle befinden sich zum Glück zwei Bänke, so dass man gemütlich rasten kann.

Die Schutzhütte selbst ist nicht bewirtet. Es hängen einige interessante Infotafeln in der Hütte. Beeindruckend ist der Krater gegenüber der Schutzhütte, der durch den ehemaligen Basaltabbau entstanden ist.

Zurück geht es auf guten Wegen, vorbei unterhalb des Vorgipfels durch offenes Gelände und Felder zurück zum Ausgangsort. Auf dem Weg bieten sich immer wieder weitere reizvolle Aussichten.

  • Dauer der Wanderung mit Pausen ca. 3Std.

Download der Waypoints als gpx
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