Rothenburg ob der Tauber

Zu Rothenburg ob der Tauber gibt es sicherlich mehr als genügend Seiten im Internet, die den Reisenden mit Informationen zur Stadt und deren Sehenswürdigkeiten versorgen. Eine kurze Abfrage auf Google erbrachte immerhin die erkleckliche Anzahl von ungefähr 156 Tsd. Treffer zu dem entsprechenden Suchbegriff.

Ein guter Start um sich mit Informationen zu versorgen ist z.B. Wikitravel, oder auch die Wikipedia. Besonders hinsichtlich von Veranstaltungen ist natürlich auch die offizielle Website der Stadt Rothenburg o.d.T. hilfreich. Wie gesagt, es gibt viele gute Webseiten zu dem Thema.

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Ich möchte daher an dieser Stelle nur meinen persönlichen Eindruck schildern.

Wenn man sich auf der L1020 nähert beeindruckt als erstes die mittelalterliche „Skyline“, die sich gegen den Himmel abzeichnet. Nach erreichen der Stadt freut man sich als Autofahrer über die großen Parkflächen am Rande der Altstadt. Wir parkten auf dem P5 Parkplatz nahe dem Klingentor. Das Parken kostet € 1.-/Stunde.

Nach Betreten der Altstadt beeindruckt das wunderbar erhaltene mittelalterliche Stadtbild. An Photomotiven mangelt es wahrlich nicht. Es macht Spass durch die Gassen zu schlendern und das Flair zu geniessen. Natürlich ist Rothenburg o.d.T. kein Geheimtipp, sondern wohl eher das genaue Gegenteil davon, was man daran sieht, dass sich vermutlich weitaus mehr Touristen, als Einwohner auf den Straßen bewegen. Dieser touristische Andrang hat natürlich Konsequenzen. Es gibt unzählige Hotels, Restaurants, Kaffees und Bistros, sowie Souvenirläden im weiteren Sinne, aber keinen Supermarkt – zumindest konnten wir bei unserem Rundgang keinen entdecken. Die Läden, die eine Innenstadt üblicherweise prägen, scheinen hier nur im „neuen“ Stadtteil zu existieren.

Überrascht hat mich, dass sogar für den Besuch von Kirchen Eintritt verlangt wird.

Fazit:

Mich beschlich immer wieder ein Gefühl, als wenn wir ein bewohntes Freilichtmuseum besuchen würden und nicht eine „lebendige“ Stadt. Schön ist das mittelalterliche Häuserensemble und die tollen Photomotive. Auch die vielen Besucher aus aller Welt empfand ich positiv. Weniger hat mir die starke Kommerzialisierung, sowie die Ausrichtung der Angebote auf den Massentourismus, gefallen.